Wie du Crunches richtig machst

Crunches findest du in sehr vielen Workouts und auch ich gebe meine KundInnen regelmäßig Crunches mit verschiedenen Variationen in ihre Trainingspläne. Sie formen den den Bauch und sind super effektiv, wenn du sie richtig machst.

Mit richtig meine ich, sie so zu machen, dass du deine Wirbelsäule nicht falsch belastest und auch richtig dazu atmest. Vielleicht hast du schon bemerkt, dass die Atmung ein wichtiger Bestandteil meiner Trainings ist 🙂

Warum ich mehr auf Crunches als aus Situps stehe

Der Crunch ist der kleine Bruder vom Situp. Während du beim Situp den gesamten Oberkörper von der Matte abhebst, hebst du beim Crunch ausschließlich die Brustwirbelsäule von der Matte ab. Das hat zwei große Vorteile:

  • Du schonst die Lendenwirbelsäule, denn sie bleibt die ganze Zeit stabil am Boden liegen.
  • Du trainierst die obere und mittlere Bauchpartie.

Beim Situp hingegen belastest du (so gut wie) immer die untere Lendenwirbelsäule, wenn du dich von Rückenlage hochziehst und der Hüftbeuger muss intensiv mitarbeiten. Da die meisten von eine verkürzte Muskulatur in der Hüfte haben, möchte ich diese nicht noch weiter unter Spannung setzen. Das heißt natürlich nicht, dass man NIE oder KEINE Situps machen soll. Es kommt immer auf das Ziel und die Umstände an.

Wenn du den Crunch machst, und mit der Ausatmung die Bauchmuskeln zusammenziehst und die Brustwirbelsäule abhebst, spürst genau welche Muskeln hier intensiv arbeiten. Ich empfehle die Crunches langsam und wirklich in Koordination mit der Atmung zu machen, denn da gehen sie dann richtig rein.

Die Hände kannst du dabei auf den Hinterkopf legen oder mit den Fingern die Schläfe berühren. Stelle nur sicher, dass du nicht an deinem Kopf anziehst und der Nacken gerade bleiben.

Und dann kann es schon los gehen 🙂

Möchtest du intensiv an deinen Bauchmuskeln arbeiten, dann nimm doch bei meiner Sixpackchallenge teil.

Hier findest du alle Infos und die Anmeldung.

 

 

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