Was du bei Muskelkater tun kannst

Wer kennt es nicht, wenn sich am Tag nach einer intensiven Trainingseinheit die Muskel melden. Das Brennen, Ziehen und Zwicken bei jeder kleinen Bewegung erinnert an das gute Training am Tag davor. Hand auf’s Herz, für einen kurzen Moment findest du es richtig geil, wenn der Muskelkater in den Beinen verhindert, dass du vom Klo aufstehen kannst. Zumindest bis dir dann einfällt, dass du tatsächlich nicht vom Klo aufstehen kannst.

Auch wenn es ein guter Reminder an die Trainingsleistung ist, möchte man ihn dann halt doch bald wieder los werden.

Wie kommt es zum Muskelkater?

Ganz geklärt ist der chemische Ablauf im Muskelgewebe bei der Entstehung des Muskelkaters bis heute nicht. Klar ist jedenfalls, dass Muskelkater nach der Durchführung ungewohnter Bewegungsabläufen bzw. nach langen Pausen beim Krafttraining entsteht, oder bei extremen Ausdauerbelastungen. Es kommt auf jeden Fall zur Zerstörung von Muskelgewebe.
Durch den Muskelkater werden die schwachen Muskelfasern zerstört, die resistenten Faser bleiben bestehen. Somit kommt es zu einer Verbesserung des Muskelgewebes.

Wie trainierst du bei einem Muskelkater?

In der Regenerationsphase des Muskelkaters (7-14 Tage) ist man durch den Vorgang vor einem weiteren Muskelkater geschützt. Dennoch ist es sinnvoll, den Trainingsreiz bei der beanspruchten Muskulatur niedrig anzusetzen und langsam wieder zu steigern.

Was du konkret tun kannst

  • Belastung vorerst langsam wieder steigern
  • ausreichende Energiezufuhr, damit der Körper die „Zerstörung“ wieder reparieren kann (Stichwort Protein als Baustoff von Zellen)
  • Verwendung der Faszienrolle und die beanspruchte Muskulatur vorsichtig „ausrollen“
  • leichte Bewegung
  • viel Trinken, damit der Körper gut mit Flüssigkeit versorgt ist und die Faszien nicht zusätzliche Schmerzen durch Verklebungen bereiten
  • sanfte Mobilisationsübungen
  • Verwendung von wärmender Chilli- oder Wachholdercreme (das ist keine Therapieform, sondern einfach nur angenehm, weil es wärmt)

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