„Ich will mit dem Laufen beginnen“ – 5 Tipps zum Start

„Aller Anfang ist schwer“ – kennst du diese alte demotivierende Weisheit, die einem die Lust auf Neues gleich beim Gedanken daran versaut. Etwas neues zu machen, etwas auszuprobieren, neue Wege und Ziele sowie neugierig sein, ist doch eine Bereicherung und verdient Lob. Zudem finde ich auch, dass es meist gar nicht stimmt. Meist ist nicht der Beginn schwer, sondern viel mehr das Weitermachen und Dranbleiben. Der Beginn ist meist einfach, da man ja Lust und Motivation hat. Erst wenn der Faktor „Neu“ etwas nachlässt, kann das erste Motivationstief folgen. Doch dem kann man ganz gut entgegen wirken. Bevor ich zu tun Tipps komme noch ein Satz:

Das wichtigste ist jedes Mal der erste Schritt.

1. Langsamer Start
Wähle für deine erste Laufstrecke ganz bewusst ein langsames Tempo. In diesem Fall passt die etwas banale Regel: „Du sollst während deines Laufes noch sprechen können.“ Das heißt, deine Herzfrequenz während der Bewegung ist im Bereich zwischen 55 und 60 Prozent deiner maximalen Herzfrequenz. Am besten du verwendest zur Überprüfung eine Pulsuhr, um immer richtigen Pulsbereich zu bleiben.

2. Laufen und gehen im Wechsel
Gestalte die ersten Laufstrecken so, dass du dazwischen immer wieder gehst. Deine gesamte Strecke kann eine Abwechslung zwischen laufen und gehen sein, je nachdem wie fit du bist. Woche für Woche verlängerst du die Laufzeit und verkürzte die Gehzeit. Du kannst zum Beispiel beginnen mit 5 min Laufen, 1 min Gehen und das ganze 5 mal.

3. Weniger ist mehr
Starte mit niedriger Intensität und wachse Woche für Woche. Zu Beginn verleitet dich deine Motivation vielleicht dazu, gleich weg zu starten und Gas zu geben. Die Freude ist spätestens dann vorbei wenn du keine Luft mehr bekommst. Beginne den Lauf daher mit niedriger Intensität. Wenn du eine Pulsuhr verwendest, kannst du genau überprüfen, welches Tempo du gelaufen bist. Je nach Fortschritt kannst du da Tempo dann nach einiger Zeit langsam steigern.

4. Besser gehen als stehen
Gerade zu Beginn kann es passieren, dass du manchmal das Gefühl hast, du kannst nicht mehr Weiterlaufen. Die Beine schmerzen, der Schuh zwickt, der Kopf blockiert. Was auch immer es ist, höre auf deinen Körper und verringere das Tempo. Doch bleib nicht stehen. Versuche immer in Bewegung zu bleiben und nach einigen Minuten langsam wieder mit dem Laufen zu beginnen.

5.Regelmäßig statt Überbelastung

Versuch vor dem Beginn realistisch einzuschätzen, wie oft pro Woche du laufen wirst. Zu Beginn sollten es nicht mehr als drei Mal die Woche sein. Es macht keinen Sinn, wenn du dir vornimmst, jeden Tag laufen zu gehen. Denn wenn du zu schnell und zu intensiv startest, gibst du deinem Körper keine Möglichkeit, sich zu erholen. Damit riskierst du einerseits Verletzungen, andererseits wird sich deine Leistung nicht bessern, weil dein Körper mit jeder Einheit erschöpfter wird anstatt stärker. Daher gilt hier besser weniger Einheit, dafür regelmäßig, anstatt Überanstrengung und Verletzungen.

Viel Spaß bei deinem neuen Start!

 

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