5 Fehler, die dich daran hindern, endlich Sport zu machen

…und wie du sie vermeidest!

Wenn du dir schon einmal vorgenommen hast, jetzt endlich damit zu beginnen, mehr Sport zu machen und es nicht durchgezogen hast, dann bist du hier genau richtig. Ich möchte dir heute zeigen, welchen die fünf größten Fehlerquellen sind, die dich daran hindern an deinem Vorhaben dran zu bleiben und wie du sie vermeiden kannst.

Wieviele Leute kennst du (inklusive dir selbst), die sich schon so oft vorgenommen haben, jetzt endlich mehr Sport zu machen?
Wieviele Leute kennst du, die es dann langfristig durchgezogen haben?
Wieviele Leute kennst du, die ziemlich unzufrieden mit sich selbst sind, dass sie es nicht schaffen, ihren Vorsatz durchzuziehen?

Ziemlich wahrscheinlich kennst du einige, denen es bereits so ging und vielleicht sogar dir selbst. Die Frage ist, was machen diese Leute im Gegensatz zu jenen, die es schaffen, falsch. Denn wir alle haben irgendwann einmal begonnen und zu diesem Zeitpunkt waren wir alle am selben Punkt, nämlich am Punkt null. Welche Fehler haben jene gemacht, die es nicht durchgezogen haben und wie kannst du sie in Zukunft vermeiden?

#1 Kein klares Ziel
„Am Montag fange ich an, mehr Sport zu machen.“ Das ist ein typischer Vorsatz, der nie in die Umsetzung kommen wird. Durch diese schwammige Formulierung nimmt es unser Gehirn nicht als Priorität auf und es werden dir mindestens 300 Dinge dazwischen kommen, bevor du tatsächlich den Schritt auf deine Trainingsmatte machst.
Wenn du etwas verändern möchtest, stecke dir ein konkretes Ziel und mache dir dazu einen Plan.
zB.: Ich möchte ab sofort drei Mal pro Woche Sport machen.
Montag: 45 Minuten Workout, Mittwoch: 1 Stunde Laufen, Freitag: 45 Minuten Workout
Als nächstes stellst du dir deine Workouts zusammen, schreibst sie nieder oder speicherst sie in einer App.
Wenn du nicht weißt, wie du deine Workouts am besten zusammenstellst, hol‘ dir hier deinen monatlichen Trainingsplan.

#2 Keine Zeit
Viele Leute, die sich vornehmen, endlich mit ihrem Training zu starten, scheitern am Alltag. Sie nehmen sich zwar vor, „am Montag“ mit dem Workout zu starten, doch plötzlich war der Montag um.
Wir alle haben viel zu tun im Alltag und wenn wir nichts zu tun haben, gibt es endlos viele Ablenkungsmöglichkeiten.
Wenn du am Montag mit dem Workout starten möchtest, dann trage dir in deinen Kalender ein, wann am Montag du das machen wirst. Ein Treffen mit einer Freundin oder einen Arbeitstermin würdest du genauso eintragen. Warum dann nicht auch ein Treffen mit dir selbst auf der Trainingsmatte eintragen? Du weißt doch, dass alles, was nicht in deinem Kalender steht, nicht statt findest.
Bevor du das machst, finde heraus, wann deine optimale Trainingszeit ist. Das ist bei jedem Menschen anders, dafür gibt es keine goldene Regel.

#3 Kein Plan
Einer der häufigsten Fehler, den AnfängerInnen machen ist, ohne Plan zu starten. Sie gehen dann meist durch ein Fitnesscenter und setzen sich auf alle Geräte, die gerade frei sind, die sie schon kennen oder die aussehen, als würden sie Spaß machen. Das machen sie einige Male und dann wird es langweilig. Sie geben auf.
Ja klar, weil sie nicht wissen, was sie da machen und warum sie es machen. Dadurch können sie beim nächsten Mal auch nicht feststellen, ob sie besser geworden sind. Denn sie wissen ja nicht, was sie beim letzten Mal gemacht haben.
Ein Plan hilft dir, genau auf dein Ziel hinzuarbeiten, denn du machst das, was du brauchst.
deine Ergebnisse zu messen, so dass du deinen Fortschritt siehst
Zeit zu sparen, denn du machst nur das, was sinnvoll ist.

#4 Zu schnell begonnen
Du kennst bestimmt das Wettkampfphänomen: SportlerInnen gehen top vorbereitet und motiviert zu ihrem Wettkampf. Sie beginnen viel zu schnell zu laufen und müssen kurz nach der Hälfte aufgeben.
Genau das ist auch das Problem bei TrainingsbeginnerInnen. Endlich zum Laufen motiviert, zu schnell losgelaufen und kurz danach aus der Puste. Dem folgt gleich der Glaubenssatz: „Nein, laufen ist einfach nichts für mich.“
Das stimmt nicht! Stecke dir realistische Ziele und fang‘ klein an. Das kann auch heißen, erstmal laufen und gehen abzuwechseln. Das ist weder eine Schande noch peinlich! Das ist genau richtig! Gib dir selbst die Möglichkeit, dich zu steigern und zu wachsen.
Das Gefühl regelmäßig ein bisschen mehr zu schaffen ist so unglaublich geil, lass dir das nicht nehmen!

#5 Kein Ergebnis
Wusstest du, dass es mindestens 8 Wochen dauert, bis du eine Veränderung deiner Muskeln bemerkst. Bei Frauen ist diese Veränderung sogar weniger bemerkbar, da sie Muskelmasse langsamer aufbauen als Männer.
Viele hören nach einem Monat mit dem Training auf, weil sie keine Veränderung bemerken. Dabei hatte der Körper gerade erst begonnen sich umzustellen. Mitten im Prozess wurde abgebrochen. Der Faktor „Waage“ spielt dann auch noch eine große Rolle.
Ich sage zu all meinen KundInnen, die abnehmen wollen zu Beginn: „Runter von der Waage!“ Nach einer bestimmten Zeit wirst du die Veränderung daran merken, dass deine Kleidung lockerer sitzt, weil sich dein Körper verändert. Da ist es egal, ob du zwei Kilo mehr oder weniger oben hast. Konzentriere dich auf das Wesentliche.

Dein Wohlbefinden ist ein Gefühl, keine Zahl.

 

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