Was tun gegen Jetlag? 10 Tipps wie du ihn vermeidest

Im Sommer 8 Stunden, im Winter 7 Stunden – das ist die Zeitreise, die ich jedes Mal mache, wenn ich zwischen Österreich und Costa Rica unterwegs bin. Das ist quasi ein Arbeitstag – in Österreich nicht, denn da wurde die Arbeitszeit ja auf 12 Stunden ausgedehnt. Ich erspare mir hier einen ausführlichen Kommentar über die Zeitreise ins 19. Jahrhundert der österreichischen Bundesregierung.

Zurück zu meiner Zeitreise. Anfangs habe ich immer ziemlich unter dem Jetlag gelitten. Doch mittlerweile habe ich mir einige ganz gute Strategien zurecht gelegt, wie mir das nicht mehr passiert. Natürlich sind Schlafverhalten und Müdigkeit bei jedem unterschiedlich. Daher stimme diese Tipps auf dich ab und probiere aus, was dir gut tut.

#1 Plane voraus

Setze dich schon vor der Reise mit deine Zeitreise auseinander. Rechne dir aus, wieviele Stunden du vor oder zurück reist, damit du einen Überblick hast, wie du dich umstellen musst. So kannst du deinen Körper besser dabei unterstützen in die neue Zeitzone zu finden.

#2 Gesunde Nahrung und viel Protein

Ich achte während des Fluges auf meine Ernährung. Das heißt ich nehme mir Obst und Gemüse mit an Board. Achtung: Alles aufessen bevor du in ein anderes Land außerhalb der EU einreist. Die stehen da nicht so drauf, wenn man frisches Essen mitbringt. Dazu nehme ich auch immer ausreichend Protein zu mir. Ich mache mir vor dem Abflug einen Shake (Ringana Energy + Wasser) und stecke mir Proteinriegel ein. Statt Schokolade esse ich Nüsse. Iss nicht zu viel im Flugzeug, denn auch das macht ziemlich müde. Seit ich meine Ernährung während der Reise umgestellt habe, komme ich immer wesentlich fitter an. Klar, denn wenn ich auf dem Flug schlechter esse als sonst, ist mein Körper nicht nur mit der Zeitumstellung sondern mit dem Verarbeitungsprozess meiner Nahrung beschäftigt und entsprechend mehr belastet.

#3 Trinken, trinken, trinken

Versorge deinen Körper mit Flüssigkeit – mit soviel wie möglich. Ich fülle meine Trinkflasche vor Abflug auf und frage dann im Flugzeug auch immer wieder nach Wasser, wenn ich alles ausgetrunken habe.

#4 Schlafen im Flugzeug

Ich kann es zwar nicht, aber für alle die es können: Schlafe im Flugzeug soviel wie möglich. Mit Schlafmaske, Kopfhörern und Meditationsmusik schaffe sogar ich es manchmal. Doch meist schlafe ich nur vor Erschöpfung. Am besten eignet es sich den Flug durchzuschlafen, wenn du vormittags oder bis zum frühen Nachmittag ankommst. Dann hältst du nämlich super bis Abend durch. Oder du bist so wie ich rund 24 Stunden unterwegs, dann kommst du sowieso so müde an, dass du jederzeit nach Ankunft wieder schlafen kannst.

#5 Bewegung am Flughafen und im Flugzeug

Ich bewege mich soviel wie möglich. Am Flughafen gehe ich spaziere, mache Mobilisation und Dehnungen. Das gleiche im Flugzeug sofern es keine Turbulenzen gibt. Das aktiviert meinen Körper immer wieder und ist ein angenehmer Ausgleich zu dem langen Sitzen.

#6 Programm statt schlafen gehen

Wenn du unter Tags ankommst, lege dir am Ankunftsort gleich ein Programm zurecht, sodass du nicht in Versuchung kommst, dich hinzulegen.

#7 Halte bis Abend durch

Versuche gleich am Ankunftstag in den Rhythmus zu kommen. Das heißt gehe wirklich erst abends schlafen und vermeide davor zwischendurch ein Schläfchen zu machen. Das verwirrt deinen Körper noch mehr. Vielleicht wirst du die nächsten Tage etwas früher schlafen gehen, doch zumindest bist du im richtigen Rhythmus.

#8 Leichtes Essen

Nach deiner Ankunft nimm eine leichte Mahlzeit zu dir mit wenig Kohlenhydraten. Denn eine schwere Mahlzeit macht dich total müde. Dann kann es passieren, dass du zu früh einschläfst und mitten in der Nacht munter wirst.

#9 Yoga every damn day

Ab dem ersten Morgen nach meiner Ankunft komme ich in meine Yoga-Morgenroutine. Dadurch wecke ich meine Körper sanft, stretche nach dem langen Sitzen durch und aktiviere meine Energien. Am ersten Morgen mache ich nicht länger als 30 Minuten und steigere dann langsam Zeit und Intensität.

#10 Warte mit Sport

Auch wenn du die Zeitumstellung ganz gut gemeistert hast, für deinen Körper bedeuten die Reise und der neue Rhythmus eine Herausforderung. Warte daher einige Tage mit intensiven Sporteinheiten. Beginne weniger intensiv und steigere dann langsam.

 

Yoga

 

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