Warum deine Morgenroutine dein Leben verändern kann

Morgenroutine, ein Wort, das derzeit in aller Munde zu sein scheint. Wenn du dich schon einmal mit Persönlichkeitsentwicklung, Achtsamkeit, Stressreduktion, Produktivitätssteigerung, etc. auseinandergesetzt hast, hast du bestimmt schon davon gehört.
Es gibt viele verschieden Varianten von Morgenroutinen. DIE eine Routine existiert nicht. Ich persönliche lass mich oft von anderen inspirieren, probiere aus und entwickle dann meine eigene Routine, die ich auch immer wieder abändern.
Menschen und ihre Morgenroutine
Der Autor Deepak Chopra nimmt sich täglich etwa zwei Stunden Zeit, um zu meditieren und visualisieren. Podcastern und Autorin Laura Maria Seiler startet um 5.30  Uhr mit ihrer Dankbarkeitsroutine in den Tag.  Trainer und Speaker Lewis Howes startet morgens ebenfalls mit Meditation und einem Workout. Podcaster und Buchautor Robin Stolberg startet untern anderem mit der Wim Hof Atemtechnik und einem Eisbad in den Tag.
Was bringt eine Morgenroutine
So wie du in den Tag startest, ist er dann auch. It is that simple, hört sich logisch an. Die Qualität, die du in den  Start deines Tages bringst, genau diese Qualität zieht sich auch durch deinen Tag. Wenn du gestresst in den Tag startest, dann bleibt der restliche Tag auch so. Dein Output, das was du tust und wie du dich fühlst, leidet da natürlich darunter. Du bist nicht in deiner vollen Kraft.
Doch lass mich ein Beispiel bringen.
Variante I: 
Du wachst morgens auf, rund eine halbe Stunde bevor du zur Arbeit los muss, nimmst als erstes dein Handy zur Hand. Du scrollst kurz über facebook und instagram, siehst eine Menge Bilder oder Videos, liest vielleicht was andere Menschen dort von sich geben und stehst dann auf. Du gehst unter die Dusche, nimmst dir dann Kaffee oder Tee, checkst nochmal Social Media bevor du dich dann fertig machst und in die Arbeit gehst.
Variante II:
Du wachst auf eine Stunde bevor du zur Arbeit musst. Streckst dich erstmal, öffnest das Fenster und nimmst fünf tiefe Atemzüge frische Luft. Dann nimmst du deine Matte, zündest ein Räucherstäbchen an, machst ein paar angenehme Dehnungs- und Mobilisationsübungen. Danach setzt du dich hin und meditierst, vielleicht schreibst du auch deine Ziele für diesen Tag, diese Woche, diesen Monat auf. Danach gehst du duschen, machst dir einen Kaffee, ein gutes Frühstück oder shake, drehst JETZT das Handy auf und checkst deine Nachrichten und Social media. Danach gehst du zur Arbeit.
Diese beiden Beispiele sind komplett verschieden, wie du siehst. Es gibt allerdings einen wirklich wesentlichen Unterschied: Du startest einmal fremdbestimmt und einmal selbstbestimmt in den Tag. Bei Variante I lässt du dich vom Alltag einfach mitreißen, tust, was du tun musst und schaust dir gleich früh morgens das Leben anderer an. Dein Gehirn reagiert einfach nur darauf, was es zu sehen bekommt.
Bei Variante II startest du selbstbestimmt in den Tag. Du stehst früher auf, als du müsstest, weil du es selbst so festlegst. Du machst etwas, das du machen möchtest und vor allem fokussierst du deine Gedanken. Du bestimmst es selbst, du lässt dich nicht vom Leben anderer beeinflussen. Du machst dein Ding, fokussierst dich auf dich, nimmst dir Zeit für dich, bevor es los geht, dass du auf anderes reagieren musst.
Zahlt sich das wirklich aus…
….dass ich eine halbe Stunde Schlaf verliere? Ganz einfach, du gehst eine halbe Stunde früher schlafen. Wenn du mich fragst, JA, es zahlt sich absolut aus.
Doch wie kannst du deine eigene Morgenroutine starten?
Ich habe für mich eine Methode entwickelt, den 7-min-Morgenroutine, die sich einfach in jeden Alltag integrieren lässt, egal, ob du zur Arbeit musst, Urlaub hast oder auf reisen bist.

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