Selfcare und der Plastikteppich im karibischen Meer

Wer mich kennt, weiß, ich war noch nie eine Kosmetiktante. Ich hatte nie 10 verschieden Cremen zuhause für Tag, Nacht, Reinigung, schöner sein, jünger aussehen, Entfaltung, etc. Ich hatte meist irgendeine Creme (Betonung liegt auf EINE), damit ich mir zumindest irgendetwas nach dem Duschen ins Gesicht schmiere. Macht man halt so. Ich habe mich nicht weiter darum gekümmert, woraus die Creme besteht, was ich da auf meine Haut schmiere, wie sie produziert wurde und ob die Verpackung vielleicht umweltverschmutzend ist.

Eigentlich waren es Nahrungsergänzungsmittel, die mein Bewusstsein änderten. Als ich begonnen habe während des Trainings Protein zuzuführen, habe ich mir mal genauer angesehen, was da so drinnen ist in dem Pulver, dass meine Muskeln ein bisschen schneller wachsen lassen. Schock natürlich! Im Großteil der Proteinpulver ist mehr oder weniger Müll drinnen.

So habe ich begonnen, mich intensiver damit zu beschäftigen, was unser Körper braucht bzw. was er über die Nahrung aufnehmen sollte, um gesund zu sein und genügend Power zu haben, um sich gegen Bakterien und Krankheiten zu wehren. Zwischen dem was wir durch unsere Nahrung aufnehmen sollten und dem was wir tatsächlich zu uns nehmen ist natürlich eine riesige Lücke.

Ich sehe viele Menschen, die ihre Nahrung durch bestimmte Stoffe ergänzen, doch die wenigsten achten leider darauf, was diese Kapseln tatsächlich enthalten, die sie sich da einwerfen bzw wo und wie sie hergestellt wurden.

Die Klassiker sind, einfach in die Drogerie zu gehen und eine Packung Vitamin sowieso kaufen.

Oder irgendein besonders bekanntes Protein aus den USA importieren lassen.

Ich rate von beidem ab, solange du nicht genau Bescheid weißt, was da drinnen ist in deiner Kapsel.

Daher habe ich persönlich auch lange mit den Themen rund um Nahrungsergänzung gehadert. Meine KundInnen haben mich oft nach einer Empfehlung gefragt und ich konnte nichts mit reinem gewissen weiterempfehlen. Das hat sich mittlerweile geändert.

Körperpflege, Nahrungsergänzung und der Plastikteppich im karibischen Meer

Dazu kommt auch das Leben in Costa Rica. Einerseits schwimmt 600 Kilometer entfernt ein immens großer Plastikteppich im Meer. Das ist ein Teil davon, was der Mensch so an Plastik ver(sch)wendet. Andererseits muss ich hier einfach regelmäßig etwas auf meine Haut schmieren, ob ich jetzt Fan davon bist oder nicht. Ich verwende beinahe täglich Sonnencreme, Moskitocreme oder -spray, literweise Deo (daily sweating), Cremen oder Öle für die Haut nach Sonne und Salzwasser. Diese vielen Mittel auf meiner Haut und die Anzahl an Produkten, die ich benötige brachten mich weiter zum Umdenken.

edf

Fazit

Heute verwende ich Nahrungsergänzungsmittel und Pflegeprodukte aus ausschließlich natürlichen Stoffen, ohne Konservierungsstoffen oder gentechnisch veränderten Stoffen. Meistens verwende ich Ringana Produkte, denn Ringana deckt alles ab, was mein Körper braucht und die Wirkstoffe sind transparent. Wenn jedoch etwas ausgeht oder ich etwas anderes brauche, habe ich einen tollen Biomarkt im Ort, der ein umfangreiches Sortiment an Nahrungsergänzung und Heilmittel aus der Region hat.

Das gleiche gilt für Kosmetikprodukte. Zudem wächst hier überall Aloe Vera, die eine hervorragende Pflanze für die Pflege der Haut ist. Oft verwende ich ganz einfach frisches Kokosöl.

Zum Schutz vor der Sonne verwende ich ausschließlich Ringana Sonnencreme, denn ich habe hier noch nichts vergleichbares gefunden. Mein Deo kaufe ich hier, ich brauche einfach zu viel, um es importieren zu können. Gegen Moskitos verwende ich ausschließlich natürliche Cremen oder Sprays bzw. Öle.

Das würde ich auch allen empfehlen, die in Tropengebiete fahren. Kauft eure Sprays hier anstatt zuhause und versucht natürliche Produkte zu bekommen. Ihr braucht soviel davon, dass euer Körper dankbar ist, wenn ihr Chemie außen vor lässt.

Preisfrage

Ja klar, sind diese Produkte teurer, als chemischen Produkte, die man im Supermarkt findet. Ich habe allerdings für mich die Entscheidung getroffen, dass ich mein Gelder lieber in meine Gesundheit investiere, als darin jede Creme in 10 verschiedenen Ausführungen zu besitzen. Ich fühle mich wohler, wenn ich weiß, dass ich mir mit dem Deo, dass ich heute schon zum dritten mal verwendet habe, keine toxischen Stoffe in meine Achsel schmiere. Das selbe gilt etwa für Protein. Sport für einen gesunden Körper zu betreiben und anschließend giftiges Proteinpulver in mich hinein leeren – Nein, das möchte ich einfach nicht. Ich möchte mich wohl fühlen mit den Dingen, die ich meinem Körper täglich verabreiche und möchte sicher sein, dass die Dinge so weit wie möglich umweltschützend produziert werden. In dieses Wohlbefinden investiere ich gerne. #selfcare #selflove

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