Warum du deinen Traum leben kannst

Kennst du Sätze wie diese: „Wenn ich könnte, würde ich …“ oder „Wenn ich einmal viel Geld habe, dann…“ oder „Wenn ich in Pension bin, dann…“

Träumen ist doch etwas schönes oder? Vor allem Tagträumen, da kann man sich die ganze Welt vorstellen, wie man sie möchte. Wenn es die Fantasie zulässt kann man sich alles ausdenken, was man möchte und alles ganz anders machen, als es eigentlich ist. Nicht, dass es notwendig ist alles ganz anders zu machen, als es eigentlich ist, aber so die eine oder andere Sache könnte man schon verändern, vielleicht verbessern.

Ein neuer Job, ein neues Hobby, ein heuer Wohnort, endlich abnehmen, einen Blog schreiben, jemandem die große Liebe gestehen,…

Meistens jedoch bleibt es beim Tagtraum und das war’s. Schließlich gibt es genug Gründe, Verantwortungen, Gemütlichkeit oder Zufriedenheit,den Traum Traum seinzulassen.

Doch was wenn du versuchst den Traum einen Schritt in Richtung Wirklichkeit bringen? Was hält dich tatsächlich davon ab, es zu machen?

Zwei wesentliche Faktoren

Ich glaube, es sind vor allem zwei Gründe, die uns davon abhalten, Dinge umzusetzen, die wir gerne umsetzen würden. Das ist einerseits das Bedürfnis nach Sicherheit und andererseits der Druck, erfolgreich sein zu müssen.

Sicherheit und Erfolgsdruck sind für viele Träume, die wir haben, enorm entscheidende Faktoren. Sicherheit ist eines unserer Grundbedürfnisse und darüber hinweg zu steigen, ist wirklich ein großer Schritt. Dafür muss man tatsächlich aus dem tiefen Gefühl der Gewohnheit („Es war immer so.“) hinauskommen. Das ist es vielleicht noch etwas einfacher, wenn man „nur“ die Verantwortung für sich selbst trägt.

Erfolgsdruck ist jedoch etwas, das wir uns von einer kapitalismusgetriebenen Gesellschaft implementieren ließen. Erfolg wird in unserer Gesellschaft ausschließlich in Zahlen am Bankkonto messbar gemacht. Es wurde uns vermittelt, dass alles, was wir tun, erfolgreich sein muss UND dass wir alles dafür tun müssen, um erfolgreich zusein. Aja, das am besten schnell.

Freude, glücklich sein, Leidenschaft zählen dabei recht wenig. Es ist nett, wenn jemand Freude bei der Arbeit hat, aber als richtig erfolgreich werden Menschen angesehen, die sich abrackern, Tag und Nacht für ihren Erfolg arbeiten.

Welcher Preis ist höher?

Der Preis dafür etwas zu machen, was richtig glücklich macht, scheint auf den ersten Blick höher zu sein, als jener dafür sich die ganze Zeit abzurackern, um sicher zu sein.

Die wesentliche Frage dabei ist für mich, wieviel Sicherheit kann ich aufgeben, um mich Schritt für Schritt auf den Weg meines Traums zu machen. Vielleicht muss es nicht gleich die 180 Grad Wendung sein. Vielleicht beginnt man mit den ersten kleinen Schritten, die dann langsam größer werden.

Ich glaube, dass wir alle große Möglichkeiten haben und die werden noch größer, wenn wir uns ehrlich eingestehen, was uns hindert. Dann kann man entscheiden, ob man das ändern möchte oder nicht. Vielleicht stellt sich dabei heraus, dass das Hindernis gar nicht so groß ist 😉

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