Warum Yoga in den Trainingsplan muss

Immer wieder werde ich gefragt, ob es denn Sinn mache, Yoga immer wiedermal in den Trainingsplan zu integrieren. Ich gehe weiter und sage, ich empfehle Yoga als fixen Bestandteil zu integrieren und wöchentlichen statt immer wiedermal machen. Yoga macht für SportlerInnen auf jeden Fall Sinn, körperlich wie mental.

Yoga hat für mich viele wunderbar wirkende Aspekte. Einer davon ist die körperliche Auswirkung. Ich bin keine Freundin von langem Dehnen nach dem Training, ich spreche mich für gezielte Dehnungs- und Mobilisationseinheiten aus. Das heißt, es gibt ein oder zwei Einheiten in der Woche, wo gedehnt und mobilisiert wird. Das muss nicht zwingend Yoga sein, denn jedeR muss das passende für sich finden. Für mich ist es Yoga.

Bei Yoga bearbeitest du Muskeln mit einer hohen Spannung langsam und vorsichtig. Es wird nicht nur schnell nach dem Training drüber gedehnt, wo du mit dem Kopf das Training eigentlich schon abgeschlossen hat. Sondern du bleibst länger in einer Pose und hast die Zeit richtig hinzu spüren. Und du verbindest deine Bewegungen mit dem Atem. Das hat enorme körperliche und mentale Vorteile. Darüber habe ich schon mal geschrieben.

Je nach körperlichem und mentalem Befinden kannst du dir die Art von Yoga suchen, die dir gut tut. Fühlst du dich verkürzt, spürst hohe Muskelspannung und etwa schlechte Mobilisation in den Gelenken könnte eine dynamische Einheit, wie ein Vinyasaflow das richtige sein. Durch die Kombination von Dehnung, Mobilisation und sanfter Kräftigung fühlt sich dein ganze Körper danach viel geschmeidiger an.

Wenn du dich beispielsweise körperlich müde fühlst empfehle ich YinYoga. Da hast du wirklich die Möglichkeit lange in Positionen zu bleiben, die dir einfach nur gut tun (sollen). Sobald etwas zwickt, verlässt du diese Pose. Hast du das richtige für dich gefunden, bleibst du möglichst lange darin und gönnst deinem Körper volle Erholung.

Fühlst du dich mental erschöpft, hilft dir vielleicht eine Yogaeinheit in Kombination mit Atemübungen und Meditation. Dass dein mentales Wohlbefinden deine Trainingsleistung maßgeblich beeinflusst ist kein Geheimnis mehr. Ebenso die Tatsache, dass Erholung und sanftes Training mehr bringen kann, als Augen zu und mit voller Power durchbeißen, egal wie und wo du dich schwach fühlst.

Yoga hat eine enorme energetisierende Wirkung, die dich körperlich und mental auf eine nächste Ebenen bringen kann.

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