Coretraining – warum du jetzt gleich damit anfangen solltest

Der Begriff Coretraining hat bisher nicht den Hypestatus von anderen Begriffen wie etwa „Funktionellem Training“ erreicht. Dennoch ist es ein essentielles Training und dem funktionellem Training sehr ähnlich. Allem voran ist es ein wichtiges Basistraining, mit dem jede Sportlerin und jeder Sportler beginnen und nie wieder aufhören sollte. Denn ein stabiler Core ist notwendig, um eine Vielzahl von Bewegungsabläufen sauber und richtig ausführen zu können.

Beim Coretraining wird der gesamte Bereich zwischen Zwerchfell und Hüfte in funktioneller Weise trainiert. Das heißt, man macht Übungen mit Kleingeräten oder dem eigenen Körpergewicht, die das Zusammenspiel mehrerer Muskelgruppen, sowie Koordination erfordern. Ein einfach Beispiel dafür ist Sideplank mit Legraise. Man steht dabei im Seitstütz, muss die Koordination beherrschen, damit man nicht nach vorne oder nach hinten fällt. Eine Körperseite stabilisiert, die andere arbeitet, um das Bein hochzuziehen.

Durch das Coretraining erhält der Körper Stabilität in der Körpermitte. Dadurch werden Gelenke und die Wirbelsäule von falschen und belastenden Bewegungen geschützt. Nicht nur, dass Coretraining eine gute Verletzungsprävention ist, macht es auch noch Bauch und Hüften fest und shaped. Alltagsbewegungen werden generell geschmeidiger, koordinierter und kontrollierter. Also mit Coretraining kann somit nichts verhaut sein, wenn man es richtig macht und immer seine Grenzen kennt. Besser eine Wiederholung weniger, dafür alle technisch richtig. Hier sind einige Übungen, um den Core zu trainieren.

Coretraining im Sand ist nochmal anstrengender, weil der Sand eine zusätzliche instabile Komponente ist, die mehr Kraft und Koordination erfordert, wie mein rotes Gesicht auf einigen Bilder beweist . 🙂 Also wer die Möglichkeit hat, auf Sand zu trainieren, nichts wie hin! 🙂

Plank walk/Roll out:

Aus dem Stand in die Plankposition wandern, kurz halten, zurück wandern und Arme hoch ziehen. Beim Wandern den Oberkörper sowenig wie möglich seitwärts bewegen.

Lunge + Knee raise

Schritt nach hinten oder nach vorne, beide Beine haben einen 90° Winkel. Beim hoch gehen das hintere Knie und die Arme hochziehen.

Bearcrawl

Ausgangsposition ist Kniestand. Beide Knie wenige Zentimeter vom Boden wegheben und nach vorne gehen.

Sideplank + Legraise

Ausgangsposition ist der Liegestütz, zur Seite drehen und in Sideplank gehen. Einen Arm und ein Bein wegheben. Das Bein dann einige Male hoch- und tiefziehen.

Sideplank+Diagonal Crunch

Sideplank wie bei der vorigen Übung und Arm und Bein diagonal zusammenziehen.

 

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