Never ever Training an öffentlichen Plätzen?! Das Gegenteil macht euch glücklich!

Seid ihr der Meinung, dass ihr nie an öffentlichen Plätzen trainieren wollen würdet? Warum eigentlich nicht? Weil dann anderen sehen könnten, wie fertig ihr ausseht, wie sehr ihr schwitzt, oder wie euer Kopf immer mehr einer Tomate gleicht? Vielleicht starren euch andere sogar an. Und sie könnten dabei sehen, dass ihr die eine oder andere Bewegung nicht richtig ausführt, vorallem wenn ihr müde seid, oder beim Lernen und Ausprobieren seid.

Ja, das alles KÖNNTE stimmen, wird es jedoch ziemlich wahrscheinlich nicht. Wie auch immer…

PEIFT DRAUF!

Was kann es besseres geben, als draußen zu trainieren, vor allem jetzt, wo es warm wird. Die frische Luft geht niemals aus (im Gegensatz zu jedem Saal) und ihr könnt beim Training Sonne, Wind oder kühle Luft genießen. Das sind alles riesige Vorteile von Outdoortraining und überwiegen jetzt schon – wie ich finde – die Gegenargumente ‚irgendjemand sieht mich schwitzen, rot werden, kämpfen‘. Dennoch möchte ich weitere Argumente für Training an öffentlichen Plätzen nennen.

Meist ist es so, dass ihr diese öffentlichen Plätze, die sich für ein Training eignen, kennt. Das heißt ihr kommt in keine völlig unbekannte Umgebung (was ja doch manchmal ein unangenehmes Gefühl auslöst und zu einer weiteren kleinen Hürde wird). Gleichzeitig lernt ihr diese Orte jedoch komplett neu kennen. Plötzlich werden Spielplätze, ein paar Parkbänke mit einem Tisch oder einige Stufen richtig gute Trainingsgeräte. Auf diese Art sieht man sogar den eigenen Garten mit ganz anderen Augen. Selbst der Parkplatz vom örtlichen Supermarkt eignet sich perfekt für ein Training (auch wenn man es auf den ersten Blick kaum glauben kann). Tja und so kann man wahrscheinlich durch den gesamten Ort gehen und findet überall perfekte Trainingsplätze.

Okay, das löst jedoch noch nicht das Problem der glotzenden Augen (die man sich meist nur einbildet, wie ich glaube). Dafür gibt es für mich auch nur eine Lösung: Fokkusiert euch auf euch selbst, auf euer Training, auf eure TrainingspartnerInnen. Konzentriert euch auf die richtige Trainings- und Atemtechnik. Wenn ihr auf Zeit trainiert, vergesst nicht den Blick darauf, achtet auf die Einteilung eurer Kraft und wenn ihr noch ein bisschen davon über habt, unterstützt eure KollegInnen. Es gibt soviele Dinge, die viel viel wichtiger für euren Fortschritt sind, als die Blicke von anderen Leuten. Gebt alles, feuert euch gegenseitig an und feiert euch ab!

Dann werden PassantInnen sich ganz sicher umdrehen und schauen. Aber nicht, weil sie sich über euch oder euer Training lustig machen. Nein, sie werden begeistert, vielleicht sogar niedisch sein. Sie werden mitgerissen von eure Energie und Dynamik. Die meisten werden euch für euren Ehrgeiz und euren Biss bewundern, manche würden vielleicht sogar gleich mitmachen wollen. So werdet ihr zu Vorbilder und Motivatoren. Ihr begeistert andere Leute für Bewegung, Sport und gemeinsame Aktivitäten.

Was ich euch damit sagen will: Weg mit negativer Energie, weg mit negativen Gedanken.

Beim Training werden neben dem vielen Schweiß ein riesiger Haufen Glückshormone produziert. Plötzlich kommen positive Energie, positive Gedanken, Wohlbefinden und Glücksgefühle von ganz allein – genießt es!

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