Motivationstief – So kommst du wieder hinaus

Motivation ist ein riesen großer Faktor in unserem Leben, egal um es sich um Sport oder andere Bereich dreht. Motivation lässt uns einmal Höchstleistungen erbringen und beim nächsten Mal so richtig abfucken. Manchmal ist es unerklärlich, warum du besonders motiviert bist oder eben gar nicht, denn die Motivation unterliegt so vielen unterschiedlichen Einflüssen. Dazu gehören zum Beispiel das Wetter (derzeit ein besonders großer Einflussfaktor), Tageszeit des Trainings und genug Schlaf. Natürlich ist es viel härter im Winter um sechs Uhr morgens hinaus in die Kälte zu gehen, als im Sommer bei angenehmer Temperatur oder vielleicht im Sonnenaufgang einen Morgenlauf zu machen. Kleidung, Trainingsbedingungen, Ernährung gehören genauso zu Motivationsfaktoren. Ganz ehrlich mit richtiger Kleidung an einem angenehmen Trainingsort trainiert es sich einfach besser. Ebenso wenn man sich entsprechend ernährt hart. Mit vollem Bauch oder Hunger rutscht die Trainingsmotivation natürlich in den Keller. Und solche Beispiele gibt es Unzählige.

Die Motivation unterliegt natürlichen und unnatürlichen Schwankungen, die wir jedoch teils beeinflussen können und das zahlt sich – gerade bei einem Tief – aus.

Wichtig ist: Uns geht es allen ab und zu so! Gegenseitige Unterstützung hilft!

 

Dokumentation

Wenn du regelmäßig trainierst, dokumentiere immer deinen mentalen Zustand bzw. deine Motivation mit. Schreib‘ dir genau auf, warum du besonders motiviert, egal ob das mit dem Training zu tun hat oder (wie meist) nicht. Das heißt: neue Liebe, gute Playlist, schöne Gedanken über, Vorfreud…whatever. Wichtig ist, dass du dich daran erinnern kannst, wenn du die Doku zu Hand nimmst. Dasselbe machst du auch bei Demotivation. Sei dabei ehrlich zu dir selbst und schreib‘ dir genau auf, warum du keinen Spaß daran hattest. Und falls du es geschafft hast, die Motivation zu pimpen – etwa durch eine bestimmte Übung – schreib‘ dir auch das auf.

Diese Doku kannst du immer nutzen, wenn du merkst, dass du in ein Motivationstief kommst. Schau‘ dir an, was deine Motivation gesteigert hast, etwa eine bestimmte Playlist und verwende dann die für dein Training. Wenn du die Musik hörst, mit der du eine erfolgreiche Trainingseinheit und ein Motivationshoch verbindest , wird sich deine Stimmung auch steigern.

Hier findet ihr weitere Tipps zum Thema Fitness Motivation.

Train out of the box

Die Motivation ist am Boden und du hast jetzt schon einen Horror vor dem nächsten Tag des Trainingsplans? Dann vergiss diesen Tag vorerst und mach‘ etwas anderes → Train out of the box. Entweder du suchst dir einen Tag in deinem Trainingsplan, der besonders Spaß gemacht hat. Oder du machst einfach das, was dir Spaß macht und dich zurück auf die Motivationsbahn bringt. Ja, du hast dadurch vielleicht einen Tag verloren, aber du hast an mentaler Ausgeglichenheit gewonnen. Das hat in diesem Fall eine höhere Priorität.

Auf in die Natur

Nimm‘ dir zwei Stunden Zeit und gehe hinaus in die Natur. Gerade in stressigen Zeiten und im Winter leidet man schnell unter den Folgen von zu wenig frischer Luft, zu wenig Sonnenlicht und ganz einfach zu wenig Natur. Egal ob Wald, See, Fluss, Strand, Meer, Berg – pack‘ die Sachen und gehe raus für eine Zeit. Frische Luft, natürliches Licht und naturelle Umgebung haben einen großen Einfluss auf unser Wohlbefinden. Und die StädterInnen unter uns werden einen besonderen Kick spüren.

Check deine Ernährung

Manchmal kommt zuerst der Leistungsabfall und dadurch folgt ein Motivationstief. Wenn das der Fall ist, versuche herauszufinden, was den Leistungsabfall bedingt. Sehr oft hängt dieser mit falscher Ernährung zusammen.. Check‘ daher deine Ernährung, etwaige Unverträglichkeiten bzw. auch die Menge, die du isst. Immer wieder kommt es vor, dass SportlerInnen ihr Trainingspensum unterschätzen und dem Körper zu wenig Nährstoffe oder in schlechter bzw. falscher Zusammensetzung zuführen.

Gallo Pinto ist beispielsweise sehr nahrhaft

Meditation und zurück zum Fokus

Meditation ist eine gute Methode, um sich wieder auf das Wesentliche zu konzentrieren. Das heißt, das große Ziel wieder mehr in den Fokus zu rücken, als sich in jede einzelne Trainingseinheit zu verbeißen. Mit Meditation kannst du deine mentale Stärke und Konzentration verbessern, deinen Fokus finden und deine Gedanken kalmieren. Mit „Gedanken kalmieren“ ist gemeint, dass man ruhiger wird und die Hektik aus den Gedanken nimmt, sobald etwas nicht 100% rund läuft. Und Hand aufs Herz – wann läuft schon alles zu 100% rund?

Hier findest du Tipps zu Meditation.

Ob Motivationshoch oder -tief teile deine Gedanken und Erfahrungen mit anderen. Es geht uns allen gleich, deshalb tut es gut, sich inspirieren und motivieren lassen zu können. Und es ist ein tolles Gefühl andere inspirieren oder motivieren zu können.

 

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