Drei wichtige Tipps für deine Motivation

Die Motivation… ist immer so eine Sache. Man möchte etwas erreichen, man plant den Weg dorthin, man startet und kurz danach ist die Motivation weg. Das kennen bestimmt alle von euch. Gründe, das Training zu verschieben sind leicht zu finden. Die Gründe, das Training trotz allem durchzuziehen scheinen oft weit weg. In solchen Situationen rate ich meinen KundInnen immer drei Dinge:

DOKUMENTATION

Dokumentiert euren Weg genau. Egal, ob ihr das auf einem Social Media Account veröffentlicht oder euer eigenes Tagebuch schreibt. Wichtig ist, dass ihr euch jederzeit ansehen könnt, was ihr schon gemacht habt. Zählt eure Trainings oder die Wochen mit. Ihr werdet sehen, welchen Kick ihr bekommt, wenn ihr dann eure Doku vor euch habt und seht: Wow, das alles habe ich schon geschafft!
Schreibt auch ganz genau dazu, wie es euch dabei gegangen ist, zu welcher Tageszeit ihr trainiert habt, was euch motiviert hat und wie ihr euch danach gefühlt habt. Beim nachträglichen Durchschauen werdet ihr sehen, wie oft es vielleicht hart war, das Training zu beginnen. Aber einmal begonnen, wurde es von Minute zu Minute besser und ihr habt dann vielleicht sogar eine Topleistung gebracht. Sätze zu lesen wie: „Ich bin kaputt, aber glücklich. Jetzt gibt’s ein richtig gutes Frühstück!“ zaubern oft Ameisen in den Hintern.
Je genauer ihr eure Trainingserlebnisse mit Fotos, Kommentaren, usw dokumentiert, umso besser könnt ihr euch danach in die Situation zurück versetzen. Und vertraut mir: Auf das Glücksgefühl nach dem Training wird man richtig süchtig!

VERBINDLICHKEITEN

Wenn ihr merkt, ihr habt ein Motivationstief, macht euch ein Training gemeinsam mit FreundInnen oder einer Trainingsgruppe aus. Einem Trainingsdate abzusagen ist ziemlich unangenehm, da geht man dann meist doch lieber trainieren, als sich stundenlang mit Ausreden zu beschäftigen. Und meist ist man danach sehr glücklich, dass man es gemacht. Ich sage meist auch ganz offen: „Können wir  gemeinsam trainieren, ich habe gerade ein Tief.“ Das macht jegliche Ausreden dann wirklich unmöglich!
Eine andere Möglichkeit ist auch, sich für die besonders harten Workouts eine Trainerin/einen Trainer zu nehmen. Erstens bekommt man wieder neue Impulse und auch zusätzliche Motivation. Zweitens wird es teuer, wenn man kurzfristig absagt.

LASST EUCH FEIERN

Lasst euch von euren FreundInnen, Bekannten, von der Familie, den Follower, von wem auch immer abfeiern. Ihr habt großartiges geleistet, da hat man sich Lob und Komplimente verdient. Man darf sich auch bejubeln lassen! Und man muss es genießen! Lasst es euch gut gehen, in welcher Form auch immer.
Die unmittelbare Rückmeldung kommt natürlich von den TrainingspartnerInnen. Daher finde ich es besonders cool, wenn man eine Art Ritual für ein gut absolviertes Workout hat, wie zum Beispiel der Sprung danach ins Wasser, die Sauna genießen, ein kleiner Abschlusstanz zu richtig guter Musik oder ganz einfach ein gemeinsames Selfie. Egal, was es ist, Hauptsache, es macht Spaß und ihr freut euch vor dem nächsten Training genau darauf.
Eine andere Möglichkeit ist, eure Leistung in eine Social media Community oder eine Whats app Gruppe zu posten. Auch da gibt’s auf jeden Fall likes, claps und Party. Das tut gut und trägt euch zum nächsten Training.

An vielen Tagen braucht man das alles nicht, da ist man einfach top motiviert und freut sich auf jeden Schweißtropfen. Doch ab und zu hängt man durch und da geht es nur darum, sich selbst Gutes zu tun, um sich auf dem eingeschlagenen Weg weiterzukämpfen.

Glaubt mir: Es lohnt sich!
Viel Spaß beim Motivieren und Trainieren!

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