Off to the rainforest

Wir hatten vereinbart, um 7:15 das Hostel in Richtung Bus zu verlassen. Der Plan war mit dem Bus nach San Ramon zu fahren und dann weiter nach La Tigra. Dort hatten wir ein Lodge mitten im Regenwald gebucht.
Tatsächlich waren wir alle kurz nach fünf Uhr wach und eine Stunde später auf Achse. Im Supermarkt kauften wir ein kleines Frühstück und saßen dann kurz vor acht im Bus Richtung Nordwesten. Da mir bei Auto- und Busfahrten immer wieder elendsschlecht wird, habe ich mich mit Knabbereien versorgt, die ich allen, die dasselbe Problem haben, nur empfehlen kann (allen anderen natürlich auch).

Angekommen in einer kleinen Stadt namens San Ramon versuchten wir herauszufinden, wie wir zu unseren Lodges kamen. Keiner kannte diese Adresse, was uns etwas wunderte, doch letztendlich fanden wir nach einigem Herumfragen doch die richtige Busstation…wo wir drei Stunden auf unseren Bus warteten. Kindle sei Dank war die Wartezeit erträglich und wir stiegen kurz nach Mittag in den Bus. Der Busfahrer sollte uns eigentlich sagen, wann wir auszusteigen hätten, doch der kannte die Adresse ebenfalls nicht. Einmal mehr waren wir verwundert.

Hm, okay und so versuchten wir mit Google Maps ungefähr zu erraten, wann wir wieder raus müssen aus dem Bus. Und tatsächlich sahen wir im Vorbeifahren das Schild zu unserer Unterkunft. Nasti unsere Heldin hat es entdeckt und der Busfahrer blieb tatsächlich einige hundert Metter danach stehen und ließ uns am Straßenrand aussteigen (wann und wo genau der Bus eigentlich anhält, konnten wir bis zum Schluss nicht heraus finden).

Wir stapften zurück zu dem Schild, dass uns sagte, dass wir noch 3,3 km zu gehen hätten. Langsam wurde uns klar, warum keiner die Adresse kennen könnte.
Mit unseren riesigen Rucksäcken machten wir uns auf den Weg. Rund eine Stunde später kamen wir Schweißgebadet nach einem Einstündigen Bergaufmarsch in unserer Unterkunft an. Nun war uns absolut klar, warum die Adresse keiner kannte.
Nasti wollte am Weg schon weinen, doch sie war tapfer und war dann etwas grantig bei der Ankunft. Als wir jedoch unser Lodge bekommen haben, war aller Ärger verflogen.

Wir betraten ein wunderschönes kleines Baumhaus mit eigener Dusche und eigenem WC (was nach dem Hostel für uns richtiger Luxus war). Unser Balkon ging direkt in den Regenwald hinaus in eine traumhaft schöne Baumlandschaft.

Wir bekamen auch gleich unsere Taschenlampen für den Abend, da es am Weg dorthin kein Licht gab.
Ich fühlte mich wie im Paradies. Rund um uns der Regenwald und wir in einem wunderschönen Baumhaus inmitten der Costa Ricanischen Flora und Fauna.

Nachdem wir alle duschten (in unserer geilen Wasserfalldusche), setzen wir uns auf die Terrasse zwischen Rezeption und Küche und planten die nächsten Tage.

Wir standen vor der Herausforderung zu unserem nächsten Ziel nach dem Rainforst, dem größten Nationalpark für Schildkröten zu kommen. Es gab verschiedene Varianten, die billigsten waren jedoch so gut wie unmöglich, da sie uns viel zu viel Zeit gekostet hätte. Aber wir fanden eine gute Lösung und belohnten uns dafür mit herrlichem Abendessen. Meine dritte Mahlzeit in kurzer Zeit, die nahezu gleich war: Schwarze Bohnen, Reis, gebackene Bahnen und diesmal Fisch dazu. Ich liebe die traditionelle Speise noch immer.

Und wieder lagen wir um acht Uhr im Bett, fertig von der Anreise, der hohen Luftfeuchtigkeit und dem wunderbaren Essen. Zur Nachspeise gab es übrigens Milchreis (HEAVEN!).

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