Off to Costa Rica, off to adventures

Ich weiß nicht warum, aber die Tage vor unserer Abreise nach San José war ich durchgehend nervös. Immer wenn ich an den stundenlangen Flug dachte, begann mein Puls zu rasen. Und so war ich davon überzeugt, dass ich plötzlich unter Flugangst litt. Ich versuchte mich mit der Angst auseinander zu setzen und führte mir vor Augen, was alles passieren könnte einerseits – und wie hoch die Wahrscheinlichkeit wäre, dass etwas passieren wird andererseits. An alle, die sich meine Raunzerei rund um dieses Thema angehört haben und mir wertvolle Tipps gegeben haben: Vielen Danke dafür!

Allerdings sobald ich dann im Flugzeug saß, war alles vorbei. Somit wage ich zu behaupten, dass ich doch keine Flugangst habe. Was auch immer ich hatte, es verflüchtigte sich mit jeder Stunde, die wir unserem Urlaubsort näher kamen. Nach insgesamt 17 Stunden Reisezeit kamen wir abends total fertig in unserem Hostel an. Wir wurden in ein Acht-Bett-Zimmer gebracht, was uns für einige Sekunden schockten, jedoch angesichts unserer Müdigkeit nicht weiter tangierte. Schließlich waren wir jetzt Backpacker!

Kurz nach unserer Ankunft krochen wir in unsere Schlafsack-Inlays und waren einfach nur glücklich, dass wir die noch gekauft haben.

Urlaub beginnt mit dem ersten Frühstück

Rund zwölf Stunden später saßen wir in einem Restaurant in der Fußgängerzone von San José und gönnten uns ein traumhaftes Frühstück. Wir ließen uns mit Pancakes, einem American Breakfast und natürlich einem Tipico (typisch Costa Ricanisches Frühstück) verwöhnen und kosteten uns durch alle drei Variationen. Das Tipico bestand aus Rührei, Bohnen mit Reis, gebackenen Bananen und Grillkäse. Damit habe ich beschlossen, das Essen in dem Land zu lieben.

Danach schlenderten wir einen ganzen Tag durch San José. Es gibt nicht wirklich viel zu sehen in der Stadt und tatsächlich ist man alles wesentliche in wenigen Stunden abgegangen. Doch wir brauchten den Tag zur Erholung nach der langen Anreise und vor unserem bevorstehenden Trip in den Regenwald.
Nachdem Abendessen machten wir uns wieder auf den Weg zum Hostel. Für mich gab es wieder etwas Typisches: Reis mit Bohnen, Grillkäse und Huhn dazu.
Kindle sei Dank genossen wir noch ein paar Seiten Literatur am Pool und bereits kurz nach acht Uhr lagen wir im Bett. Wir waren immer noch ziemlich fertig vom Jetlag (Costa Rica liegt zeitlich acht Stunden hinter Österreich). Und dazu kommt, dass es derzeit in Costa Rica eigentlich Winter ist und es bereits um 18.30 finster wird.

 

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