Warum ich meine Arbeit liebe

Ich hatte mittlerweile einige Jobs in unterschiedlichen Branchen. Kein einziger davon war von langer Hand geplant, das meiste davon ist einfach passiert, hat sich entwickelt, ist irgendwie entstanden. Manche Jobs habe ich gefunden, manche haben mich gefunden. Manches ergab sich aus einer logischen Abfolge, manches war total überraschend. Egal wo ich war und was ich gemacht habe, ich habe immer viel gelernt und meine Erfahrungen gemacht.

Doch eines war und ist mir immer wichtig: Ich möchte in der Früh aufstehen und mich auf die Arbeit freuen. Ich möchte eine Idee davon haben, was ich heute mache, auch wenn ich dann vielleicht etwas ganz anderes mache. Wer weiß schon, was heute alles passieren wird? 😉

Das gelang mir tatsächlich an den meisten meiner Arbeitstage, auch wenn es Hochs und Tiefs gab, meistens konnte ich meinem Grundsatz treu bleiben.

Nun bin ich selbstständig und mache etwas ganz anderes als die letzen Jahre. Und ja, ich stehe in der Früh auf und freue mich auf die Arbeit. Ich genieße den Blick auf meinen Terminkalender und ich freue mich, wenn ich sehe, mit wem ich heute arbeiten darf.

Ich genieße die Arbeit mit meinen KundInnen und Kunden. Das direkte Feedback und die gemeinsame Arbeit sind so bereichernd und ich darf jeden Tag mit und von ihnen lernen. Ich freue mich, wenn ich sehe, wie sie über sich hinaus wachsen, sich wohler fühlen und ihren Zielen näher kommen. Jedesmal wenn sich eine Teilnehmerin oder einTeilnehmer in einer Yogaklasse ein Stück weiter öffnet und dabei manchmal sogar selbst überrascht sind, wie gut es ihnen heute geht, macht mein Herz einen Sprung. Ebenso wenn sie ihren ersten Liegestütz schaffen, ein bisschen länger im Plank halten können oder sich das erste mal in einen Handstand kommen. Ich liebe die glücklichen Gesichter nach einer Trainings- oder Yogaeinheit. Selbst wenn eine oder einer meiner Heroes einmal in ein Motivationstief kommt und eigentlich keine Lust hat, versuche ich meine Motivation zu teilen und die Leute mitzunehmen ohne ihnen etwas aufzuzwingen.

Ich habe großen Spaß an meiner Arbeit und bin sehr dankbar, dass ich etwas machen kann, das ich mit Leidenschaft mache. Denn ich weiß, dass ich damit in einer privilegierten Situation bin. Viele Menschen haben nicht dieses Glück. Alleine hätte ich das alles nicht geschafft. Ich habe eine Familie, die mich immer unterstützt hat und einzigartige FreundInnen und KollegInnen an meiner Seite. Dadurch konnte ich Ausbildungen machen, reisen, viele Menschen kennen lernen und meine Erfahrungen machen.

Das wichtigste war für mich immer, nach vorne zu schauen und dabei nicht zu vergessen, woher ich komme.

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