Meine Augustziele – das Résumé

Vor einem Monat habe ich euch über meine Ziele im August berichtet. Und ich habe versprochen, anschließend zu erzählen, wie es mir dabei ging. Damit habe ich natürlich den Druck auf mich selbst ein bisschen erhöht, was im Nachhinein betrachtet notwendig war. Ich habe nun jedes meiner Ziele mit „zufrieden“, „okay“ oder „nicht zufrieden“ bewertet.

Vorweg kann ich sagen: Erfolg und Misserfolg liegen meist eine Millisekunde Unachtsamkeit auseinander. Das klingt jetzt einfach, war für mich aber eine sehr wichtige Erkenntnis.

Goal No. I: Trainingsplan NEU

zufrieden

Ich habe es immer schon geahnt, aber jetzt ist es amtlich. Ich gehörte zu den Menschen, die Pläne brauchen, um sie verwerfen zu können. 🙂

Und meine Meinung von dem damaligen Blogpost hat sich verstärkt.

Obwohl ich meinen Trainingsplan, wenn er einmal stand, gefühlte 100 mal pro Woche in der Abfolge der Trainingstage und der Zusammensetzung der Workouts geändert habe, bin ich sehr zufrieden mit mir. Der Plan hat, was meine Bedürfnisse betrifft, gepasst. Er war fordernd, aber nicht überfordernd und ich hatte meist richtig Spaß an der bevorstehenden Einheit.

Ich habe stärker als die letzten Monate auf meinen Körper gehört, bin bewusster mit Ermüdung und Erholung umgegangen und habe auch mental an mir gearbeitet – denn klar war: Auch wenn der Plan umgestellt wird, durchgezogen wird er – Aus die Maus!

Leider kann ich euch nicht mit dem 5km-Vergleichswert dienen, denn die Ausgangszeit ging verloren #fail.

ABER ich habe meinen Streckenrekord gebrochen und bin meine ersten 14 Kilometer gelaufen und das eigentlich mit Leichtigkeit. Ich hätte durchaus auch noch weiter laufen können.

FAZIT: Ein großes YES zu Trainingsplänen und ein größeres YES zu bewusster Wahrnehmung von Körper und Psyche!

Ziele erreichen

Krafttraininghappymood

Goal No. II: Spanisch lernen

okay

Ja, ich habe mich an beinahe jedem Tag des Augusts mit spanisch beschäftigt und deswegen sollte ich eigentlich zufrieden sein, denn das war das Ziel.

ABER ich möchte einfach schon viel mehr können und würde mir am liebsten pro Tag zwei Stunden spanisch verschreiben. Das ist natürlich zeitlich unmöglich, denn ich habe gerade ziemlich viel zu tun.

Und so werde ich mich weiterhin mit dem zeitlich höchstmöglichen Pensum herum wurschteln.

FAZIT: Spanisch gefällt mir immer besser und es fällt mir immer mehr auf, wie demotivierend Unterricht in der Schule für mich eigentlich war.

Goal Nr. III: Überflüssiges kommt weg

zufrieden

Das ist super gelaufen. Ich habe jeden Tag mindestens einen Gegenstand aus meinem Haushalt entfernt, den ich nicht mehr brauche UND ich habe sehr wenig davon in den Müll geworfen. Solange es eine andere Alternative gab, habe ich diese genutzt.

Die meisten Dinge, die ich entfernt habe, waren natürlich Kleidungsstücke. Die habe ich alle gespendet. Einige Dinge habe ich verschenkt und manches habe ich auch verkauft.

So wurde ich zu einer intensiven Shpock – Userin und liebe die App mittlerweile.

An dieser Stelle möchte ich nicht verhehlen, dass ich trotz Entsorgungen andere Dinge gekauft habe. Jedoch habe ich sehr viel bewusster eingekauft und genau überlegt, ob das wirklich gekauft werden muss. Ich habe mich auch genau über die Art der Herstellung, Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung etc. informiert.

Challenge: Kein Naschen und keine Knabbereien

nicht zufrieden

Ich sehe die Sache jetzt einmal als Ziel, das noch lange nicht abgeschlossen ist.

Nicht zu naschen war eigentlich viel leichter als angenommen. Ich habe kein einziges Mal unkontrolliert Schokolade, Eis oder sonst etwas gegessen.

Chips, Nachos, Popcorn etc. machen mein Unterbewusstsein noch immer fertig.

Wenn ich am Abend gemütlich wo gesessen bin und Knabbereien au den Tisch kamen, hatte ich alles gut im Griff. Aber dann kam diese Millisekunde Unachtsamkeit und zack – fiel ich in meinen alten Automatismus. Das ist nicht ständig passiert, aber so zwei-, dreimal waren dabei. Dabei geht es mir überhaupt nicht um abnehmen, es geht mir vielmehr, um meine eigne mentale Arbeit und festgefahrene Automatismen lösen zu können.

Fazit: Tja, somit kann ich diese Challenge natürlich nicht als abgeschlossen betrachten, sondern werde sie im September fortsetzen. Das gibt’s ja wohl nicht, dass ich das nicht schaffe.

Snacks

Mein Résumé

Ziele und Challenges finde ich extrem cool, weil sie mental einfach sehr viel bewirken. Man wird fokussierter und übt Prioritäten zu setzen.

Mir wurde in diesem Monat intensiver bewusst, dass man vielen Dingen Zeit geben muss, weil sie ein Prozess sind. Ganz besonders alles, was sich in unserem Kopf, also auf mentaler Ebene abspielt! Mit Kopf durch die Wand und jetzt und gleich kann manchmal eine durchaus passende und notwendige Methode sein. Ich bin jedoch davon überzeugt, dass alles, was auf Nachhaltigkeit ausgerichtet ist ,auch Zeit zur Entwicklung braucht. Ich werde daher die Serie „Meine Ziele“ weiter fortsetzen und euch auf dem Laufenden halten.

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