Fünf Wochen Costa Rica: Was ich so mache

Vor mehr als einem Monate startete meine Zeit in Costa Rica. Die ersten drei Wochen waren dem Yogateachertraining gewidmet, das ich abgeschlossen habe und mich stolz „Certified Yogateacher“ nennen darf. Was sich in diesen drei Wochen so getan hat, könnt ihr hier nachlesen.

Jetzt bin ich fertig und lebe nun in Puerto Viejo. Was ich da so mache? Genießen! Ich genieße wirklich jede Minute da und ich liebe soviel an Puerto Viejo. Vor allem liebe ich, was es mich lehrt: Egal, ob das meine Yoga- und Fitnesseinheiten betrifft, die Sprache, Kochen, whatever. Ich genieße es, hier lernen zu dürfen.

Essen in Costa Rica

Ich kann mittlerweile hervorragend Plantains zubereiten, sogar beide Arten, die gelben und die grünen. Und ich liebe sie. In Wirklichkeit ist es auch gar nicht schwer, man schneidet sie und dann werden sie einfach angebraten oder in Öl heraus gebacken. Ich brate meist. 🙂

Ich habe gelernt, wie man Reis und Bohnen für Gallo Pinto richtig zubereitet und zwar in costarician and caribbean style. Ich arbeite derzeit daran, das Rezept online zu stellen, es happert noch ein bisschen an guten Fotos 🙂

Selfmade
Tipico

Meine Guacamole wird immer besser und meine Burritos auch. Mittlerweile kann ich Coconutwater direkt aus einer Coconut trinken, die vom Baum gefallen ist, ohne dass ich dabei eine Dusche nehme. Ja und so lerne ich jeden Tag ein bisschen etwas.

Coconuts

 

Hablo un poco espagnol

Von Tag zu Tag verstehe und spreche ich auch ein bisschen mehr spanisch, trotzdem geht mir das natürlich viel zu langsam. Aber geduldig, wie ich zu sein versuche, sitze ich täglich und lerne meine Wörter und Sätze. Ich versuche den Konversationen hier zu folgen und soviel wie möglich zu verstehen. Und manchmal habe ich richtige Erfolgserlebnisse 🙂

Teaching Yoga- and Fitnessclasses

Ich kann es kaum glauben, aber JA, ich unterrichte Yoga und gebe Fitnessstunden. Das ist ein wahres Geschenk! Ich hätte ehrlich gesagt nicht geglaubt, dass mir das wirklich ermöglicht wird. Dafür bin ich jedem und jeder Einzelnen meiner TeilnehmerInnen sehr dankbar! Somit verbringe ich jeden Morgen am Strand, gebe eine Yogaklasse oder ein Fitnesstraining. Da die Gegebenheit hier ganz andere sind, als überall sonst wo ich bisher unterrichtet habe, muss ich beim Training auch sehr viel flexibler sein, egal ob das die Beschaffenheit und Wärme des Sandes ist, die Gezeiten, die Lufttemperatur und -feuchtigkeit, Dinge, die am Strand herumliegen, die man für das Training verwenden kann etc. Besonders vorsichtig versuche ich mit der Intensität des Trainings umzugehen, denn nicht nur, dass es plötzlich sehr heiß sein kann, sind die Übungen ungleich intensiver als auf einem Trainingsplatz mit gleichmäßigem Untergrund. Squatjumps, Lunges, Pushups sind ungleich intensiver. Selbst Laufen ist der Hammer und gerade Touristen brauchen eine zeitlang bis das geht (sowie ich die ersten Male, wie ich auch auf facebook berichtet habe). Daher lerne ich jeden Tag mit meinen TeilnehmerInnen mit und mache neue Erfahrungen.

Ja, das ist ein Geschenk und ich sitze jedesmal danach für einige Minuten einfach nur da und versuche es wahrzunehmen.

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Meditation

Betreuung meiner Heroes daheim

Ein weiteres Geschenk ist, dass ich einige meiner Heroes zuhause weiter betreuen darf. Das ist ein ganz großer Vertrauensvorschuss und ich bin allen dankbar, die sich auf dieses Projekt eingelassen haben. Ich liebe es einfach zu sehen, wie meine KundInnen vorankommen und sich weiter entwickeln und ich bin auf jede und jeden von euch sehr stolz. Ihr macht das toll und ich liebe es, euch unterstützen und motivieren zu dürfen!!! Und ich freue mich darauf, all mein erlerntes Wissen an euch weitergeben zu dürfen, wenn ich zurück bin.

Meine Yogapraxis und Workouts

Teaching is learning, das heißt, ich lerne sehr viel über meine eigene Praxis, wenn ich unterrichte. Trotzdem nehme ich mir, wenn möglich, täglich 60-90 Minuten Zeit während des Sonnenuntergangs und praktiziere Yoga. Ich versuche wirklich bewusst im Hier und Jetzt zu sein, mich auf meinen Atem zu konzentrieren und meine Posten zu machen. Anschließend meditiere ich einige Minuten und arbeite hart daran, diese Zeit auszudehnen. Das gelingt mir nicht immer, denn meditieren ist soviel anstrengender, als ich jemals gedacht hätte. Und dennoch bin ich süchtig danach, weil es einfach so großartig ist.

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Sunset at Playa Negra

Wenn ich früh genug aufstehe, mache ich vor den Einheiten mit meinen TeilnehmerInnen noch ein Workout oder einen kleinen Lauf für mich selbst. Wenn ich ein Workout mache, dann meist einen Zirkel und kombiniere ihn mit intensiven Läufen am Strand. Das geht aber echt nur early morning, später ist es einfach zu heiß.

Time for Workout 🙂

Besuch in der Natur

Wenn man in Costa Rica ist, muss man der Natur einfach einen Teil der Zeit einräumen. Ich besuche verschieden naturbelassene Strände entlang der Karibikküste oder gehe in den Dschungel. Zweiteres erfordert immer ein bisschen Mut, aber es zahlt sich aus 🙂 Die Natur hier ist so großartig, dass man ganz tief eintauchen muss. Egal, ob das Tiere oder Pflanzen betrifft. Und ganz wichtig dabei ist: Don’t look at the ground, look up to see the nature!

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Welcome to the jungle

Die Strände hier sind einfach traumhaft. Da es immer ein bisschen windig ist, ist es nie extrem heiß, wenn gleich das Wasser sehr warm ist. Dafür bekommt man leicht einen Sonnenbrand und obwohl ich schon eine Zeitlang hier bin, fange ich mir immer wiedermal einen ein.

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Manzanillo
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Manzanillo

Raggaenights

Natürlich muss auch Zeit für ein bisschen Tanzen sein. Zwei bis dreimal die Woche gehe ich zu einer Raggaeparty (meist am Strand) und tanze zu Raggae- und Latinomusik. Diese Songs sind richtige Energiebooster. @Nasti: Das eine oder andre mal spielt es auch Justin Biber 😉

Und zwischendurch sitze ich in meinem Lieblingscafé Como en mi Casa oder in der Rastabar am Strand, schreibe Blogposts und versuche ich euch auf per Social Media auf dem Laufenden zu halten.

PURA VIDA!

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6 Kommentare

  1. Super tolle Eindrücke. Freue mich sehr, dass Du dort angekommen bist. Das mit der Sprache kommt eh von alleine. Da mach ich mir bei Dir keine Sorgen. Dickes Bussal

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