Der Zeitzonensprung und seine Auswirkungen

Wiedermal ein neuer Ort, ein neuer Tagesablauf, ein anderes Klima. Das Trainingschaos war sozusagen vorprogrammiert. Doch diesmal kam alles anders. Ich hatte die klimatische Veränderung, die ich sonst immer ziemlich gespürt habe ganz gut im Griff. Dafür hat mir das Wetter beider Länder in die Hände gespielt. In Österreich war es ziemlich warm bevor ich weggeflogen bin und in Costa Rica war es nicht allzu heiß und etwas feuchter als daheim. Daher habe ich mir diesmal leichter getan.

Auch der Jetlag war nicht schlimm, denn mittlerweile habe ich damit etwas Erfahrung. Costa Rica im immer Sommer acht Stunden hinter Österreich. Also es ist alles so ziemlich verdreht. Ich mache es immer so, dass ich mich am späten Nachmittag des Ankunftstages für max. zwei Stunden hinlege. Danach stehe ich auf, etwas gaga natürlich, aber ich gehe Abendessen und bleib noch etwas auf, bis zirka 22:30/23:00. Dann falle ich ins Bett und kann super bis acht, neun Uhr morgens schlafen. Damit habe ich den ersten wichtigen Schritt in den neuen Tagesrhytmus geschafft. Natürlich spüre ich die Umstellung noch einige Tage danach, aber ich habe den richtigen Rhythmus.

Trainingsüberblick behalten

Den Trainingsüberblick zu behalten hat mir meine APP geholfen. Darin habe ich meine Workouts, meinen Plan, meine Notizen, einfach alles. Und so hatte ich einen genauen Überblick über alles was ich vor und nach meiner Ankunft in Costa Rica gemacht habe. Somit konnte ich auch mein Training besser als bisher anpassen. Die ersten Tage nach meiner Ankunft habe ich fast ausschließlich Yoga gemacht und selbst da nicht zu viel Power. Das hat meinem Körper und meinem Energiefluss extrem gut getan. Noch dazu bin ich mit dem letzten Rest einer Verkühlung angekommen. So hatte ich genug Bewegung, um mich wohl zu fühlen, aber in einem Ausmaß, das für die körperliche und geistige Anpassung hier genau richtig war. Hier gibt’s einige Posen, die dabei sehr hilfreich sind.

Na einer Woche bin ich dann wieder in mein Training eingestiegen, das ich dennoch ein bisschen an die Gegebenheiten anpassen muss. Nach zwei Wochen ist so ziemlich alles beim Alten. Aber dennoch braucht es zwei Wochen. Das ist der Grund, warum ich UrlauberInnen meist davon abrate, den gewöhnlichen Trainingsplan bei Fernreisen einzuhalten, denn bis sich der Körper umgestellt hat, fliegt man meist wieder nachhause. Meine KundInnen bekommen daher meist einen Urlaubstrainingsplan von mir 🙂 Das wichtigste ist einfach, dass man dabei genau auf den eigenen Körper hört.

Mein Training kannst auf facebook oder instagram nachverfolgen.

 

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